„Wir haben nicht zu wenig Zeit; wir vergeuden zu viel.“ Seneca
„Alles, was wir zu entscheiden haben, ist, was wir mit der Zeit anfangen, die uns gegeben ist.“ J. R. R. Tolkien
„Ahmt die Zeit nach: Sie zerstört alles langsam, sie untergräbt, verbraucht, entwurzelt, löst ab, aber sie reißt nicht gewaltsam aus.“ Joseph Joubert
„Liebst du das Leben? Dann verschwende keine Zeit, denn sie ist der Stoff, aus dem das Leben gemacht ist.“ Benjamin Franklin
„Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.“ Friedrich Schiller
„Ich denke niemals an die Zukunft. Sie kommt früh genug.“ Albert Einstein
„Schau auf das Unermessliche der Zeit hinter dir und auf eine andre Unendlichkeit vor dir! Was ist denn da noch für ein Unterschied zwischen einem, der drei Tage, und einem anderen, der drei Menschenalter gelebt hat?“ Marc Aurel
„Die Zukunft quält uns und die Vergangenheit hält uns fest. Deshalb entgleitet uns die Gegenwart.“ Gustave Flaubert
„Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben.“ Steve Jobs
„Die gewöhnlichen Leute sind bloß darauf bedacht, die Zeit zuzubringen; wer irgendein Talent hat, – sie zu benutzen.“ Arthur Schopenhauer
„Verschwendete Zeit ist Dasein, genutzte Zeit ist Leben.“ Edward Young
„Wir bitten um ein langes Leben, aber das tiefe Leben oder die großen Augenblicke sind es, die etwas bedeuten. Möge das Maß der Zeit geistig sein, nicht mechanisch.“ Ralph Waldo Emerson
„Morgen leben ist zu spät – lebe heute!“ Martial
„Die Unschuldigen und die Schönen haben keinen Feind außer der Zeit.“ W. B. Yeats
„Was ist also die Zeit? Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es, wenn ich es aber einem, der mich fragt, erklären sollte, weiß ich es nicht.“ Augustinus von Hippo
„Zeit ist relativ: Jeder neue Tag ist ein Tag mehr und ein Tag weniger.“ Ernst Ferstl
„Wer weder an der Vergangenheit
Noch an der Zukunft hängt
Und selbst nicht an der Gegenwart,
Wer frei ist von allen Verunreinigungen
Und an gar nichts mehr hängt,
Den nenne ich einen Heiligen.“ Buddha
„Die Zeit ist ein Fluss, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.“ Marc Aurel
„Man wolle, wann man kann: Denn Zeit und Gelegenheit warten auf niemanden.“ Baltasar Gracián
„Wir haben alle unsere Zeitmaschinen, oder? Diejenigen, die uns zurückbringen, sind Erinnerungen. Und diejenigen, die uns vorwärtsbringen, sind Träume.“ David Duncan und John Logan
„Zeit ist nicht im mindesten kostbar, denn sie ist ein Trugbild. Was du als kostbar empfindest, ist nicht die Zeit, sondern der eine Punkt, der außerhalb der Zeit ist: das Jetzt. Das ist in der Tat kostbar. Je mehr du auf die Zeit ausgerichtet bist – Vergangenheit und Zukunft – desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt.“ Eckhart Tolle
„Die Zeit verwandelt uns nicht. Sie entfaltet uns nur.“ Max Frisch
„Man darf nie die Zeit bereuen, die nötig war, um etwas gut zu machen.“ Joseph Joubert
„Wie traurig ist es, dass die große Lehrmeisterin, die Zeit, uns noch nicht die große Lehre ihres eigenen Wertes lehren konnte, und dass, in jeder Frage moralischer und politischer Klugheit, es die Wahl des Augenblicks ist, die ein Mittel nützlich oder nutzlos macht, schädlich oder heilsam!“ Edmund Burke
„Die Zeit sorgt für Gerechtigkeit und bringt alles an seinen Platz. Voltaire
„Man kann Zeit nicht in Tagen messen, so wie man Geld in Centavos oder Pesos misst, denn Pesos sind immer gleich, aber jeder Tag ist anders, und vielleicht sogar jede Stunde.“ Jorge Luis Borges
„Nichts gehört unser als nur die Zeit, in welcher selbst der lebt, der keine Wohnung hat.“ Baltasar Gracián
„Während wir reden, entflieht die neidische Zeit: Nutze den Tag, und vertraue so wenig wie möglich auf den nächsten!“ Horaz
„Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.“ Ernst Ferstl
„Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde: Geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.“ Bibel (Prediger 3, 1–8)
„Die Jahre lehren vieles, was die Tage niemals wissen.“ Ralph Waldo Emerson
„Eines Tages wirst du aufwachen und keine Zeit mehr haben, die Dinge zu tun, die du immer tun wolltest. Tu sie jetzt.“ Paulo Coelho
„Der gegenwärtige Augenblick ist alles, was du je hast.“ Eckhart Tolle
Auf unserem Blog findest du weitere Artikel mit Zitaten:
„Wir haben nicht zu wenig Zeit; wir vergeuden zu viel.“ Seneca
„Die gewöhnlichen Leute sind bloß darauf bedacht, die Zeit zuzubringen; wer irgendein Talent hat, – sie zu benutzen.“ Arthur Schopenhauer
„Die Zeit ist ein Fluss, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.“ Marc Aurel
„Die Zeit sorgt für Gerechtigkeit und bringt alles an seinen Platz.“ Voltaire
„Wir bitten um ein langes Leben, aber das tiefe Leben oder die großen Augenblicke sind es, die etwas bedeuten. Möge das Maß der Zeit geistig sein, nicht mechanisch.“ Ralph Waldo Emerson
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Drei Zitate über die Erinnerung an eine schöne Zeit sind:
„Kein größerer Schmerz, als sich in der Not an die glückliche Zeit zu erinnern.“ Dante Alighieri
„Wir haben alle unsere Zeitmaschinen, oder? Diejenigen, die uns zurückbringen, sind Erinnerungen. Und diejenigen, die uns vorwärtsbringen, sind Träume.“ David Duncan und John Logan
„Ein guter Mann dehnt sich die Lebenszeit aus: Das frühere Leben genießen können, das heißt zweimal leben.“ Martial
Das Zitat Martials lautet im lateinischen Original: „Ampliat aetatis spatium sibi vir bonus: hoc est vivere bis, vita posse priore frui.“
Mehr lateinische Zitate mit Übersetzung findest du in unserem Artikel über lateinische Sprüche.
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„Liebst du das Leben? Dann verschwende keine Zeit, denn sie ist der Stoff, aus dem das Leben gemacht ist.“ Benjamin Franklin
„Verschwendete Zeit ist Dasein, genutzte Zeit ist Leben.“ Edward Young
„Deine Zeit ist begrenzt, also verschwende sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben.“ Steve Jobs
„Morgen leben ist zu spät – lebe heute!“ Martial
„Wir bitten um ein langes Leben, aber das tiefe Leben oder die großen Augenblicke sind es, die etwas bedeuten. Möge das Maß der Zeit geistig sein, nicht mechanisch.“ Ralph Waldo Emerson
Hier sind 3 Zitate darüber, dass die Zeit schnell vergeht:
„Die Jahre fliehen pfeilgeschwind.“ Friedrich Schiller
„Die Zeit ist ein Fluss, ein ungestümer Strom, der alles fortreißt. Jegliches Ding, nachdem es kaum zum Vorschein gekommen, ist auch schon wieder fortgerissen, ein anderes wird herbeigetragen, aber auch das wird bald verschwinden.“ Marc Aurel
„Die Zeit fliegt über uns hinweg, aber lässt ihren Schatten zurück.“ Nathaniel Hawthorne
„Wir haben nicht zu wenig Zeit; wir vergeuden zu viel.“
„Ein Teil unserer Zeit wird uns entrissen, ein Teil entzogen, ein Teil verrinnt. Am schändlichsten aber ist der Verlust, der aus Nachlässigkeit entsteht.“
„Alles gehört anderen, Lucilius, nur die Zeit ist unser.“
Das letzte Zitat lautet im lateinischen Original: „Omnia, Lucili, aliena sunt, tempus tantum nostrum est.“
Mehr lateinische Zitate mit Übersetzung findest du in unserem Artikel über lateinische Sprüche.
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Hier sind 55 Zitate von Arthur Schopenhauer (1788–1860), einem deutschen Philosophen:
„Die gewöhnlichen Leute sind bloß darauf bedacht, die Zeit zuzubringen; wer irgendein Talent hat, – sie zu benutzen.“
„Das Neue ist selten das Gute; weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist.“
„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“
„In unserm monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte halbieren und seine Pflichten verdoppeln.“
„Viele Worte machen, um wenige Gedanken mitzuteilen, ist überall das untrügliche Zeichen der Mittelmäßigkeit; das des eminenten Kopfes dagegen, viele Gedanken in wenige Worte zu schließen.“
„Gerade in Kleinigkeiten, als bei welchen der Mensch sich nicht zusammennimmt, zeigt er seinen Charakter.“
„Lesen heißt mit einem fremden Kopfe, statt des eigenen, denken.“
„Einer sei jung, schön, reich und geehrt; so fragt sich, wenn man sein Glück beurteilen will, ob er dabei heiter sei: Ist er hingegen heiter; so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei; er ist glücklich.“
„Der Reichtum gleicht dem Seewasser: Je mehr man davon trinkt, desto durstiger wird man.“
„Die ersten vierzig Jahre unsers Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt.“
„Kommt es erst dahin, dass die Leute irgendein Buch von mir aufmachen und hineinsehen, so habe ich gewonnenes Spiel.“
„Das Affektieren irgendeiner Eigenschaft, das Sich-Brüsten damit ist ein Selbsteingeständnis, dass man sie nicht hat.“
„Der Wechsel allein ist das Beständige.“
„Für sein Tun und Lassen darf man keinen andern zum Muster nehmen; weil Lage, Umstände, Verhältnisse nie die gleichen sind, und weil die Verschiedenheit des Charakters auch der Handlung einen verschiedenen Anstrich gibt.“
„Schönheit ist ein offener Empfehlungsbrief, der die Herzen zum Voraus für uns gewinnt.“
„Alle wahre und reine Liebe ist Mitleid, und jede Liebe, die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht.“
„Wie die zahlreichste Bibliothek, wenn ungeordnet, nicht so viel Nutzen schafft als eine sehr mäßige, aber wohlgeordnete; ebenso ist die größte Menge von Kenntnissen, wenn nicht eigenes Denken sie durchgearbeitet hat, viel weniger wert als eine weit geringere, die aber vielfältig durchdacht worden.“
„Um fremden Wert willig und frei anzuerkennen und gelten zu lassen, muss man eigenen haben.“
„Die Zeitungen sind der Sekundenzeiger der Geschichte. Derselbe aber ist meistens nicht nur von unedlerem Metalle als die beiden andern, sondern geht auch selten richtig.“
„Alle Beschränkung beglückt. Je enger unser Gesichts-, Wirkungs- und Berührungskreis, desto glücklicher sind wir: je weiter, desto öfter fühlen wir uns gequält oder geängstigt. Denn mit ihm vermehren und vergrößern sich die Sorgen, Wünsche und Schrecknisse.“
„Was dem Herzen widerstrebt, lässt der Kopf nicht ein.“
„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“
„Mit einem Kunstwerk muss man sich verhalten wie mit einem großen Herrn: nämlich sich davor hinstellen und warten, dass es einem etwas sage.“
„Die Freunde nennen sich aufrichtig; die Feinde sind es: Daher man ihren Tadel zur Selbsterkenntnis benutzen sollte, als eine bittre Arznei.“
„Leben ist Leiden.“
„Das Talent gleicht dem Schützen, der ein Ziel trifft, welches die Übrigen nicht erreichen können; das Genie dem, der eines trifft, bis zu welchem sie nicht einmal zu sehn vermögen.“
„Ein Buch kann nie mehr sein als der Abdruck der Gedanken des Verfassers.“
„Wer seine eigene aufrichtige Gesinnung gegen eine Person belauschen will, gebe Acht auf den Eindruck, den ein unerwarteter Brief, durch die Post, von ihr, bei seinem ersten Anblicke macht.“
„Es ist eine große Torheit, um nach außen zu gewinnen, nach innen zu verlieren, d. h. für Glanz, Rang, Prunk, Titel und Ehre seine Ruhe, Muße und Unabhängigkeit ganz oder großen Teils hinzugeben.“
„Man brauche gewöhnliche Worte und sage ungewöhnliche Dinge.“
„Wie das Wachs, von Natur hart und spröde, durch ein wenig Wärme so geschmeidig wird, dass es jede beliebige Gestalt annimmt; so kann man selbst störrische und feindselige Menschen, durch etwas Höflichkeit und Freundlichkeit, biegsam und gefällig machen. Sonach ist die Höflichkeit dem Menschen, was die Wärme dem Wachs.“
„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“
„Je mehr man liest, desto weniger Spuren lässt das Gelesene im Geiste zurück: Er wird wie eine Tafel, auf der vieles übereinander geschrieben ist.“
„Meistens belehrt erst der Verlust uns über den Wert der Dinge.“
„Was einer für sich selbst ist, was ihn in die Einsamkeit begleitet und was keiner ihm geben oder nehmen kann, ist offenbar für ihn wesentlicher als alles, was er besitzen, oder auch, was er in den Augen anderer sein mag.“
„Ganz er selbst sein darf jeder nur, solange er allein ist: Wer also nicht die Einsamkeit liebt, der liebt auch nicht die Freiheit: Denn nur wann man allein ist, ist man frei.“
„Eine gefasste Hypothese gibt uns Luchsaugen für alles sie Bestätigende, und macht uns blind für alles ihr Widersprechende.“
„Der Neid der Menschen zeigt an, wie unglücklich sie sich fühlen; ihre beständige Aufmerksamkeit auf fremdes Tun und Lassen, wie sehr sie sich langweilen.“
„Solange der Ausgang einer gefährlichen Sache nur noch zweifelhaft ist, solange nur noch die Möglichkeit, dass er ein glücklicher werde, vorhanden ist, darf an kein Zagen gedacht werden, sondern bloß an Widerstand, wie man am Wetter nicht verzweifeln darf, solange noch ein blauer Fleck am Himmel ist.“
„Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.“
„Die Erinnerung wirkt wie das Sammlungsglas in der Camera obscura: sie zieht alles zusammen und bringt dadurch ein viel schöneres Bild hervor, als sein Original ist.“
„Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit.“
„Unsere moralischen Tugenden kommen hauptsächlich andern zugute; hingegen die intellektuellen zunächst uns selber: Darum machen jene uns allgemein beliebt; – diese verhasst.“
„Die Wahrheit ist nackt am schönsten, und der Eindruck, den sie macht, umso tiefer, als ihr Ausdruck einfacher war.“
„Man suche das, was man im Gedächtnis einverleiben will, so viel als möglich, auf ein anschauliches Beispiel zurückzuführen, sei es nun unmittelbar oder als Beispiel der Sache oder als bloßes Gleichnis, Analogon oder wie noch sonst; weil alles Anschauliche viel fester haftet als das bloß in abstracto Gedachte oder gar nur Worte. Darum behalten wir so sehr viel besser, was wir erlebt als was wir gelesen haben.“
„Wirklich ist jedes Kind gewissermaßen ein Genie, und jedes Genie gewissermaßen ein Kind.“
„Wie im Anfange des Frühlings alles Laub die gleiche Farbe und fast die gleiche Gestalt hat; so sind auch wir in früher Kindheit alle einander ähnlich, harmonieren daher vortrefflich. Aber mit der Pubertät fängt die Divergenz an und wird, wie die der Radien eines Zirkels, immer größer.“
„Was sich liebt und füreinander geboren ist, findet sich leicht zusammen: Verwandte Seelen grüßen sich schon aus der Ferne.“
„Du kannst tun, was du willst: Aber du kannst, in jedem gegebenen Augenblick deines Lebens, nur ein Bestimmtes wollen und schlechterdings nichts anderes als dieses eine.“
„Die eigentlich großen Geister horsten, wie die Adler, in der Höhe, allein.“
„Wenn man argwöhnt, dass einer lüge, stelle man sich gläubig: Da wird er dreist, lügt stärker und ist entlarvt.“
„Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan: Dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird. Die Modifikationen, welche hierdurch unser Plan erleidet, sind meistens so groß, dass er in der Ausführung kaum noch an einigen Grundzügen zu erkennen ist.“
„Kein Geld ist vorteilhafter angewandt als das, um welches wir uns haben prellen lassen: Denn wir haben dafür unmittelbar Klugheit eingehandelt.“
„Vom Schlechten kann man nie zu wenig und das Gute nie zu oft lesen.“
„Jeder hält das Ende seines Gesichtskreises für das der Welt.“
Auf unserem Blog findest du weitere Zitate berühmter Menschen:
„Die Wahrheit ist nackt am schönsten, und der Eindruck, den sie macht, umso tiefer, als ihr Ausdruck einfacher war.“
„Das Leben ist kurz und die Wahrheit wirkt ferne und lebt lange: Sagen wir die Wahrheit.“
„Wenn nämlich irgendeine neue und daher paradoxe Grundwahrheit in die Welt kommt; so wird man allgemein sich ihr hartnäckig und möglichst lange widersetzen, ja, sie noch dann leugnen, wann man schon wankt und fast überführt ist. Inzwischen wirkt sie im Stillen fort und frisst, wie eine Säure, um sich, bis alles unterminiert ist: Dann wird hin und wieder ein Krachen vernehmbar, der alte Irrtum stürzt ein, und nun steht plötzlich, wie ein aufgedecktes Monument, das neue Gedankengebäude da, allgemein anerkannt und bewundert. Freilich pflegt das alles sehr langsam zu gehn.“
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„Alle wahre und reine Liebe ist Mitleid, und jede Liebe, die nicht Mitleid ist, ist Selbstsucht.“
„Das Streben der Liebenden scheint uns um so viel wichtiger, erhabener und deshalb gerechter als jedes ihm etwan entgegenstehende, wie die Gattung bedeutender ist als das Individuum.“
„Was sich liebt und füreinander geboren ist, findet sich leicht zusammen: Verwandte Seelen grüßen sich schon aus der Ferne.“
„Um nicht sehr unglücklich zu werden, ist das sicherste Mittel, dass man nicht verlange, sehr glücklich zu sein.“
„Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit.“
„Einer sei jung, schön, reich und geehrt; so fragt sich, wenn man sein Glück beurteilen will, ob er dabei heiter sei: Ist er hingegen heiter; so ist es einerlei, ob er jung oder alt, gerade oder bucklig, arm oder reich sei; er ist glücklich.“
„Nicht was die Dinge objektiv und wirklich sind, sondern was sie für uns, in unserer Auffassung, sind, macht uns glücklich oder unglücklich.“
„Mit den menschlichen Glückszuständen verhält es sich meistens wie mit gewissen Baumgruppen, welche, von ferne gesehn, sich wunderschön ausnehmen: Geht man aber hinan und hinein; so verschwindet diese Schönheit: Man weiß nicht, wo sie geblieben ist, und steht eben zwischen Bäumen. Darauf beruht es, dass wir so oft die Lage des andern beneiden.“
„Im Alter versteht man besser, die Unglücksfälle zu verhüten; in der Jugend, sie zu ertragen.“
„Alle Beschränkung beglückt. Je enger unser Gesichts-, Wirkungs- und Berührungskreis, desto glücklicher sind wir: je weiter, desto öfter fühlen wir uns gequält oder geängstigt. Denn mit ihm vermehren und vergrößern sich die Sorgen, Wünsche und Schrecknisse.“
„Zwischen Schmerz und Langeweile wird jedes Menschenleben hin- und hergeworfen.“
„Die ersten vierzig Jahre unsers Lebens liefern den Text, die folgenden dreißig den Kommentar dazu, der uns den wahren Sinn und Zusammenhang des Textes, nebst der Moral und allen Feinheiten desselben, erst recht verstehen lehrt.“
„Leben ist Leiden.“
„Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan: Dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird. Die Modifikationen, welche hierdurch unser Plan erleidet, sind meistens so groß, dass er in der Ausführung kaum noch an einigen Grundzügen zu erkennen ist.“
„Vom Standpunkte der Jugend aus gesehn, ist das Leben eine unendlich lange Zukunft; vom Standpunkte des Alters aus, eine sehr kurze Vergangenheit.“
„Woran sollte man sich von der endlosen Verstellung, Falschheit und Heimtücke der Menschen erholen, wenn die Hunde nicht wären, in deren ehrliches Gesicht man ohne Misstrauen schauen kann?“
„Der Anblick jedes Tiers erfreut mich unmittelbar, und mir geht dabei das Herz auf; am meisten der der Hunde und sodann der aller freien Tiere, der Vögel, der Insekten und was es sei.“
„Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.“
„Jeder sieht am andern nur so viel, als er selbst auch ist: Denn er kann ihn nur nach Maßgabe seiner eigenen Intelligenz fassen und verstehn. Ist nun diese von der niedrigsten Art; so werden alle Geistesgaben, auch die größten, ihre Wirkung auf ihn verfehlen und er an dem Besitzer derselben nichts wahrnehmen als bloß das Niedrigste in dessen Individualität, also nur dessen sämtliche Schwächen, Temperaments- und Charakterfehler.“
„Unsere moralischen Tugenden kommen hauptsächlich andern zugute; hingegen die intellektuellen zunächst uns selber: darum machen jene uns allgemein beliebt; – diese verhasst.“
„So oft ein Mensch stirbt, geht eine Welt unter, nämlich die er in seinem Kopfe trägt; je intelligenter der Kopf, desto deutlicher, klarer, bedeutender, umfassender diese Welt: desto schrecklicher ihr Untergang.“
„Jeder hält das Ende seines Gesichtskreises für das der Welt: Dies ist im Intellektuellen so unvermeidlich wie im physischen Sehn der Schein, dass am Horizont der Himmel die Erde berühre.“
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„Jede Trennung gibt einen Vorgeschmack des Todes, – und jedes Wiedersehen einen Vorgeschmack der Auferstehung. – Darum jubeln selbst Leute, die einander gleichgültig waren, so sehr, wenn sie, nach 20 oder gar 30 Jahren, wieder zusammentreffen.“
„So weilt alles nur einen Augenblick und eilt dem Tode zu. Die Pflanze und das Insekt sterben am Ende des Sommers, das Tier, der Mensch nach wenigen Jahren: Der Tod mäht unermüdlich.“
„Wenn, was uns den Tod schrecklich macht, die Vorstellung des Nichtseins wäre; so müssten wir ebenso mit Schaudern an die Zeit, wo wir noch nicht waren, zurückdenken. Es ist unumstößlich gewiss, dass das Nichtsein nach dem Tode nicht verschieden von dem vor dem Leben, folglich auch nicht beklagenswerter sein kann.“
„Das Schicksal mischt die Karten und wir spielen.“
„Es ist im Leben wie im Schachspiel: Wir entwerfen einen Plan: Dieser bleibt jedoch bedingt durch das, was im Schachspiel dem Gegner, im Leben dem Schicksal, zu tun belieben wird. Die Modifikationen, welche hierdurch unser Plan erleidet, sind meistens so groß, dass er in der Ausführung kaum noch an einigen Grundzügen zu erkennen ist.“
„Uns quält ein Übel, das uns betroffen, nicht so sehr, als der Gedanke an die Umstände, durch die es hätte abgewendet werden können; daher nichts wirksamer zu unserer Beruhigung ist als das Betrachten des Geschehenen aus dem Gesichtspunkte der Notwendigkeit, aus welchem alle Zufälle sich als Werkzeuge eines waltenden Schicksals darstellen und wir mithin das eingetretene Übel als durch den Konflikt innerer und äußerer Umstände unausweichbar herbeigezogen erkennen, also der Fatalismus.“
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„Der Anblick jedes Tiers erfreut mich unmittelbar, und mir geht dabei das Herz auf; am meisten der der Hunde und sodann der aller freien Tiere, der Vögel, der Insekten und was es sei.“
„Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht hauptsächlich darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehn.“
„Mitleid mit Tieren hängt mit der Güte des Charakters so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Tiere grausam ist, könne kein guter Mensch sein.“
„Das deutsche Vaterland hat an mir keinen Patrioten erzogen.“
„Ein eigentümlicher Fehler der Deutschen ist, dass sie, was vor ihren Füßen liegt, in den Wolken suchen.“
„Der wahre Nationalcharakter der Deutschen ist Schwerfälligkeit: Sie leuchtet hervor aus ihrem Gang, ihrem Tun und Treiben, ihrer Sprache, ihrem Reden, Erzählen, Verstehn und Denken, ganz besonders aber aus ihrem Stil im Schreiben.“
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„Die wohlfeilste Art des Stolzes hingegen ist der Nationalstolz. Denn er verrät in dem damit Behafteten den Mangel an individuellen Eigenschaften, auf die er stolz sein könnte, indem er sonst nicht zu dem greifen würde, was er mit so vielen Millionen teilt. Wer bedeutende persönliche Vorzüge besitzt, wird vielmehr die Fehler seiner eigenen Nation, da er sie beständig vor Augen hat, am deutlichsten erkennen.“
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„Überhaupt aber beruhen 9/10 unseres Glückes allein auf der Gesundheit.“
„Hieraus aber folgt, dass die größte aller Torheiten ist, seine Gesundheit aufzuopfern, für was es auch sei, für Erwerb, für Beförderung, für Gelehrsamkeit, für Ruhm, geschweige für Wollust und flüchtige Genüsse: Vielmehr soll man ihr alles nachsetzen.“
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Hier sind 33 Zitate von Oscar Wilde (1854–1900), einem irischen Schriftsteller:
„Heutzutage kennen die Leute von allem den Preis und von nichts den Wert.“
„Ich reise nie ohne mein Tagebuch. Man sollte im Zug immer etwas Sensationelles zu lesen haben.“
„Um meine Jugend zurückzubekommen, würde ich alles auf der Welt tun, außer Sport zu treiben, früh aufzustehen oder seriös zu sein.“
„Mit Freiheit, Büchern, Blumen und dem Mond, wer könnte da nicht vollkommen glücklich sein?“
„Die Öffentlichkeit ist wunderbar tolerant. Sie verzeiht alles, außer Genialität.“
„Man kann manchmal jahrelang leben, ohne überhaupt zu leben, und dann drängt sich das ganze Leben in eine einzige Stunde.“
„Ich bin so klug, dass ich manchmal nicht ein einziges Wort von dem verstehe, was ich sage.“
„Das Ziel des Lebens ist Selbstverwirklichung. Die eigene Natur vollkommen zu verwirklichen – dafür ist jeder von uns hier.“
„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen eines anderen, ihre Leben eine Nachahmung, ihre Leidenschaften ein Zitat.“
„Gut erzogen worden zu sein, ist heutzutage ein großer Nachteil. Es schließt einen von so vielem aus.“
„Lachen ist keineswegs ein schlechter Anfang für eine Freundschaft und es ist bei weitem das beste Ende für eine.“
„Nur eine Sache auf der Welt ist schlimmer, als dass über einen geredet wird, und zwar dass nicht über einen geredet wird.“
„Gibt es nicht Bücher, die uns in einer einzigen Stunde mehr leben lassen können, als das Leben uns in zwanzig beschämenden Jahren leben lassen kann?“
„Keine Frau sollte je allzu genau sein, was ihr Alter betrifft. Es wirkt so berechnend.“
„Form ist alles. Sie ist das Geheimnis des Lebens. Gib einem Leid Ausdruck und es wird dir lieb werden. Gib einer Freude Ausdruck und du steigerst ihren Rausch.“
„Es gibt ein Verhängnis bei allen guten Vorsätzen. Sie werden ausnahmslos zu früh gefasst.“
„Hinter allem Vorzüglichen, was es gab, steckte etwas Tragisches.“
„Es wäre ungerecht, von anderen Menschen zu erwarten, dass sie so beeindruckend sind wie man selbst.“
„Ich kann alles glauben, vorausgesetzt, es ist wirklich unglaublich.“
„Auf dieser Welt gibt es nur zwei Tragödien. Die eine ist, nicht zu bekommen, was man will, und die andere ist, es zu bekommen.“
„Meine eigenen Angelegenheiten langweilen mich immer zu Tode. Ich bevorzuge diejenigen anderer Leute.“
„Was nützt die Freundschaft, wenn man nicht genau das sagen kann, was man meint? Jeder kann bezaubernde Dinge sagen und versuchen, zu gefallen und zu schmeicheln, aber ein wahrer Freund sagt immer unangenehme Dinge und scheut sich nicht, Schmerzen zu bereiten. Ja, wenn er wirklich ein wahrer Freund ist, zieht er es vor, weil er weiß, dass er dann Gutes tut.“
„Das Leben ist viel zu wichtig, um jemals ernsthaft darüber zu reden.“
„Wenn man ein Buch nicht immer und immer wieder mit Freude lesen kann, lohnt es sich nicht, es überhaupt zu lesen.“
„Die Wahrheit ist selten rein und nie einfach.“
„Zu leben ist das Seltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, das ist alles.“
„Bildung ist eine bewundernswerte Sache, aber von Zeit zu Zeit sollte man sich daran erinnern, dass nichts Wissenswertes gelehrt werden kann.“
„Andere Menschen sind wirklich schrecklich. Die einzige mögliche Gesellschaft ist man selbst.“
„Es ist besser, ein festes Einkommen zu haben, als faszinierend zu sein.“
„Wenn mir die Menschen zustimmen, habe ich immer das Gefühl, ich müsse falschliegen.“
„Nichts ist es wert, getan zu werden, außer das, von dem die Welt sagt, dass es unmöglich sei.“
„Guten Rat gebe ich immer weiter. Es ist das Einzige, was man damit machen kann. Für einen selbst nützt er nie etwas.“
„Ich kann allem widerstehen, außer der Versuchung.“
Auf unserem Blog findest du auch Zitate anderer berühmter Menschen:
„Unzufriedenheit ist der erste Schritt beim Vorankommen eines Menschen oder einer Nation.“
„Was uns als bittere Proben erscheint, sind oft Segnungen in Verkleidung.“
„Was nützt die Freundschaft, wenn man nicht genau das sagen kann, was man meint? Jeder kann bezaubernde Dinge sagen und versuchen, zu gefallen und zu schmeicheln, aber ein wahrer Freund sagt immer unangenehme Dinge und scheut sich nicht, Schmerzen zu bereiten. Ja, wenn er wirklich ein wahrer Freund ist, zieht er es vor, weil er weiß, dass er dann Gutes tut.“
„Früher dachte ich, Ehrgeiz sei das Großartige. Er ist es nicht. Liebe ist das Großartige auf der Welt. Es gibt nichts außer Liebe.“
„Sich selbst zu lieben, ist der Beginn einer lebenslangen Liebschaft.“
„Lieblose Ehen sind schrecklich. Aber es gibt eine Sache, die schlimmer ist als eine völlig lieblose Ehe. Eine Ehe, in der es Liebe gibt, aber nur auf einer Seite; Hingabe, aber nur auf einer Seite, und in der von den zwei Herzen eins mit Sicherheit gebrochen wird.“
„Das ist das Großartige im Leben, die Wahrheit zu leben.“
„Die Wahrheit ist etwas, das ich so schnell wie möglich abschüttle! Schlechte Angewohnheit, übrigens. Macht einen im Club sehr unbeliebt … bei den älteren Mitgliedern. Sie nennen es eingebildet sein. Vielleicht stimmt das auch.“
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„Die Vergangenheit ist ohne Bedeutung. Die Gegenwart ist ohne Bedeutung. Mit der Zukunft haben wir es zu tun. Denn die Vergangenheit ist das, was der Mensch nicht hätte sein sollen. Die Gegenwart ist das, was der Mensch nicht sein sollte. Die Zukunft ist das, was Künstler sind.“
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„Zu leben ist das Seltenste auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, das ist alles.“
„Es wäre ungerecht, von anderen Menschen zu erwarten, dass sie so beeindruckend sind wie man selbst.“
„Die meisten Menschen sind andere Menschen. Ihre Gedanken sind die Meinungen eines anderen, ihre Leben eine Nachahmung, ihre Leidenschaften ein Zitat.“
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